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Aktivitäten der Klasse 8

Skilager 14.01.06 - 21.01.06

Wie es an unserer Schule so üblich ist, gibt es jedes Jahr für die Klasse 8 die Möglichkeit eine Woche Skilager in Rokytnice im Riesengebirge zu verbringen. Dieser wurde schon mit großer Vorfreunde von Hannes Tappert, Alexander Proplesch, Philipp Lenort und mir sowie unseren Lehrern Herrn Helbig und Frau Matthes entgegengefiebert. Leider waren aus der Klasse 8 nur vier Schüler mit dabei, so dass aus der Klasse 9 und 10 noch einige Schüler mit von der Partie sein durften, was der Stimmung nicht abträglich war aber dazu später mehr.

Nun erstmal zum Anfang...

Wir trafen uns am 14.01.06 am Busbahnhof in Dippoldiswalde, wo unser Reisebus schon auf uns wartete. Nachdem wir Schüler aus Wurgwitz und Dresden abgeholt, sämtliche Gepäckstücke verstaut waren und jeder seinen Platz gefunden hatte, begann die Reise Richtung Tschechien. Nach 3 1/2 Stunden waren wir ohne Zwischenfälle am Ziel.
Unsere Baude in der wir, dass heißt Hannes, Alexander, Philipp, ich, die anderen Schüler von unserer Schule, die Lehrer und die Dresdner Schüler, die nächsten Tagen verbrachten, lag auf einem Berg in ca. 1000 m Höhe. Dies hatte zur Folge, dass unser Gepäck den Luxus des Chauffierens genießen konnte und wir per pedes hinauf stiegen. Nachdem wir oben angekommen waren, unser Zimmer bezogen hatten, widmeten wir uns unserer Deutschaufgabe, Tagebuch schreiben. Unsere drei Mädels waren in einer anderen Baude untergebracht, wurden aber von uns in schöner Regelmäßigkeit besucht.
Wir waren nunmehr schon eine ganze Weile auf den Beinen und die Anstrengung des Tages hatte sich langsam bemerkbar gemacht. Wir waren daher froh, als es 18 Uhr, wie an jedem Tag, Abendessen gab. Dieses konnten wir in einer der Baude gegenüber liegenden Gaststätte genießen. Genuss ist hierbei das am besten zutreffende Wort, da es wirklich immer ganz vorzüglich mundete...
Es gibt in einer Baude natürlich auch Regeln, welche das Zusammenleben erleichtern, war 22 Uhr Nachtruhe. So schlummerten wir ein und träumten schon von unserem ersten Skitag.

Damit wir diesen auch in vollem Umfang auskosten konnten, klingelte unser Wecker immer so gegen 7 Uhr, wirklich etwas für Frühaufsteher und wir machten uns zum Frühstück auf. Ab Neun waren wir fast den ganzen Tag auf der Piste. Die Anfänger, Sebastian ein Dresdner Schüler und ich, haben auf der kleinen Piste geübt und machten auch erstaunlich schnell Fortschritte. So schickte uns unser Skilehrer Joseph bald den großen Hang hinunter. Mit viel Mut, Coolness und ganz ohne Befürchtungen die nächsten Tage im Krankenhaus zu verbringen, stürzten wir uns zu Tale. Zum Glück ging alles gut.... zumindest beim Skifahren. Die Frage, wie es funktioniert, wenn man von einem Tellerlift hochgezogen wird, sollte unbedingt vor dem eigentlichem Benutzen eines solchen geklärt werden, da es sonst zu einigen eventuell tumultverursachenden Stürzen kommen kann.

Skilager1

Da aber so ein Skilager bekannterweise nicht nur dafür da ist, dass Ski- und Snowboardfahren zu lernen oder die bereits vorhandenen Fähigkeiten auszubauen, war die Abendplanung fast genauso wichtig, wie das Wetter am nächsten Tag.

Es ist jetzt der Fantasie jeden einzelnen überlassen sich hierzu Gedanken zu machen, aber hier ist die offizielle Fassung:

Erstmal ging es zu den Mädchen, was an sich natürlich schon eine große Freude war, zudem hatten sie einen Minifernseher, welcher einem mit der Zeit echt groß vorkommt, wenn keine andere Möglichkeit der medialen Unterhaltung besteht. Es soll jetzt aber nicht der Eindruck enstehen, dass wir Fernseheulen gewesen sind- NEIN- wir haben auch Karten gespielt, Musik gehört- kurzum wir hatten echt eine Menge Spaß und jeden Tag ein bißchen mehr. Das mag auch daran gelegen haben, dass wir uns mit der Zeit alle besser kennengelernt haben und die anfängliche Zurückhaltung schnell einer fröhlichen Ausgelassenheit wich. Weitere Details unterliegen der journalistischen Schweigepflicht, sorry liebe Leserin, lieber Leser.
Von Tag zu Tag machten wir mehr und mehr Fortschritte und der Spaß am winterlichen Vergnügen nahm zu.

Wir genossen so oder zumindest so ähnlich jeden Tag- aufstehen, frühstücken, die Piste "unsicher" machen und Abendbrot. Das einzige was wir wollten, war Ski- und Snowboardfahren. Wenn einen mal das Fieber gepackt hat, ist es schwer wieder davon los zukommen.
Einmal unterbrachen wir diesen Rhytmus. Wir liefen ins Tal, sahen uns dort etwas um und versorgten uns mit dem ein oder anderen Notwendigen, was für die allabendliche Gestaltung nunmal so von Nöten ist.

Skilager2
Skilager3

Rokytnice ist eine kleinere Stadt, welche von Bergen eingebettet und im Winter eine Touristenhochburg ist. Es ist sicher auch im Sommer eine Reise wert, vielleicht wird es an unserer Schule auch irgendwann einmal üblich sein, ein Bergsteigerlager zu veranstalten.
In dieser Skilagerwoche entwickelte ich mich vom Skianfänger zum begeisterten Pistenreiter und werde versuchen nächstes Jahr wieder einen Platz zu ergattern.

Paul Leiteritz, Klasse 8

Weitere Schüler waren vom 16.01.06 - 20.01.06 zur Woche "Fit ist in" im KIEZ in Sebnitz. Auch hier folgt noch ein Bericht und einige Fotos.

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